Der Immobilienmarkt in der Metropolregion Nürnberg ist unübersichtlich. Allein in Nürnberg, Fürth und Erlangen buhlen hunderte Anbieter um die Gunst der Eigentümer. Doch „Makler“ ist in Deutschland kein geschützter Ausbildungsberuf. Umso wichtiger ist es für Sie als Verkäufer, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Ein seriöser Profi unterscheidet sich von einem „Türöffner“ durch klare Qualitätsmerkmale. Mit dieser Checkliste prüfen Sie, ob Sie in guten Händen sind.
1. Lokale Marktkenntnis: Detailwissen statt Bauchgefühl
Ein guter Makler kennt nicht nur den durchschnittlichen Quadratmeterpreis in Nürnberg. Er kennt den Unterschied zwischen Erlenstegen, der Südstadt und Langwasser.
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Der Test: Fragen Sie nach aktuellen Referenzobjekten in Ihrer direkten Nachbarschaft. Ein Experte kann Ihnen sagen, zu welchen Preisen vergleichbare Objekte in den letzten 6 Monaten tatsächlich verkauft wurden (nicht nur, zu welchen Preisen sie inseriert waren).
2. Realistische Wertermittlung (Keine „Mondpreise“)
Vorsicht vor Maklern, die Ihnen sofort den höchsten Preis versprechen, nur um den Auftrag zu bekommen. Das nennt man „Buying the Listing“. Ein seriöser Makler wird Ihnen eine fundierte Marktwertanalyse vorlegen, die auf Daten und Fakten basiert, und Ihnen ehrlich sagen, wenn Ihre Preisvorstellung am Markt schwer durchsetzbar ist.
3. Ein individueller Marketingplan
Ein Exposé auf einem einzigen Portal hochzuladen, reicht heute nicht mehr aus. Fragen Sie konkret: „Wie werden Sie meine Immobilie bewerben?“ Ein guter Makler bietet:
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Professionelle Fotografie (keine Handyfotos!)
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Aufbereitete Grundrisse
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360-Grad-Rundgänge (zur Vorqualifizierung von Interessenten)
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Eine eigene Kundenkartei mit geprüften Suchkunden
4. Transparenz bei Provision und Vertrag
Ein guter Makler arbeitet nicht auf Zuruf, sondern mit einem schriftlichen Maklervertrag. Darin sind Laufzeit, Leistungen und die Provision (Courtage) klar geregelt. Seit der Gesetzesänderung 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer in der Regel die Provision. Ein Profi erklärt Ihnen genau, wer wann was bezahlt und versteckt keine Kosten im Kleingedruckten.
5. Qualifikation und Mitgliedschaften
Da sich jeder Makler nennen darf, sind Mitgliedschaften in Berufsverbänden wie dem IVD (Immobilienverband Deutschland) ein wichtiges Qualitätsindiz. Diese Verbände verlangen von ihren Mitgliedern Sachkundenachweise und regelmäßige Fortbildungen. Auch Zertifizierungen (z.B. DIA, IHK) zeigen, dass der Makler sein Handwerk gelernt hat.
6. Erreichbarkeit und Prozess-Steuerung
Verkaufen ist ein Vollzeitjob. Ein guter Makler ist für Interessenten auch am Wochenende oder abends erreichbar – Zeiten, in denen Privatverkäufer oft keine Zeit haben. Zudem kümmert er sich proaktiv um Behördengänge (Grundbuchamt, Bauamt), den Energieausweis und die Vorbereitung des Notartermins.
7. Referenzen und Bewertungen
Papier ist geduldig, Kundenstimmen sind ehrlich. Schauen Sie sich die Google-Bewertungen an. Sind diese aktuell? Wirken sie authentisch? Ein guter Makler hat keine Angst davor, Ihnen Kontakt zu ehemaligen zufriedenen Kunden zu vermitteln.
Fazit: Vertrauen ist gut, Prüfen ist besser
Ein Hausverkauf ist oft die größte finanzielle Transaktion im Leben. Nehmen Sie sich Zeit für die Auswahl. Ein guter Immobilienmakler im Raum Nürnberg wird Sie nicht zu einer Unterschrift drängen, sondern Sie durch Fachwissen überzeugen.
Machen Sie den Vergleich. Laden Sie uns zu einem unverbindlichen Kennenlerngespräch ein. Wir zeigen Ihnen transparent auf, wie wir arbeiten und was wir für Ihre Immobilie tun können – kostenlos und ohne Risiko.
Autor: Samy Daoud
Stand: Januar 2026